Sachstand
Was hat das Gericht entschieden?
Der Bundesgerichtshof befasste sich erneut mit den objektiven und subjektiven Voraussetzungen der Sittenwidrigkeit. Eine nachteilige Regelung allein genügt nicht.
Praktische Bedeutung
Was kann das für Betroffene bedeuten?
Beratung, wirtschaftliche Verhältnisse, familiäre Planung, Zeitdruck und Verhandlungsmöglichkeiten sollten dokumentiert werden. Einzelklauseln sind im Gesamtvertrag zu betrachten.
Anwaltliche Einordnung
Worauf es im Einzelfall ankommt
Je stärker ein Vertrag in den Kernbereich gesetzlicher Scheidungsfolgen eingreift, desto sorgfältiger muss seine faire Entstehung abgesichert sein.
Die Darstellung fasst eine veröffentlichte Entscheidung allgemein zusammen. Ob sie auf einen konkreten Sachverhalt übertragbar ist, muss gesondert geprüft werden – insbesondere bei laufenden Fristen.
Transparenz
Amtliche Quelle
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom 28. Mai 2025, Aktenzeichen XII ZB 395/24.
Entscheidung des Bundesgerichtshofs (PDF) öffnen ↗Fachanwältin für Familienrecht · Kanzlei in Wolfsburg · Profil ansehen →