Erste Einordnung
Worauf es zunächst ankommt
Eine arbeitsrechtliche Auseinandersetzung verlangt häufig schnelles Handeln. Besonders bei einer Kündigung können kurze Fristen entscheidend sein.
Diese Übersicht bietet allgemeine Orientierung. Sie ersetzt keine Prüfung Ihres konkreten Falls, insbesondere nicht bei laufenden Fristen.
Wann Unterstützung sinnvoll sein kann
Typische Anliegen im Arbeitsrecht
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Kündigung, Kündigungsschutz und Abfindung
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Abmahnung und Konflikte am Arbeitsplatz
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Aufhebungsvertrag, Freistellung und Arbeitszeugnis
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Vergütung, Überstunden, Urlaub und Krankheit
Praktische Vorbereitung
Vier sinnvolle nächste Schritte
- 01
Zugang und Datum wichtiger Schreiben dokumentieren
- 02
Arbeitsvertrag, Abrechnungen und Schriftverkehr sichern
- 03
Keine voreilige Erklärung oder Unterschrift abgeben
- 04
Fristen und Handlungsoptionen fachlich prüfen lassen
Gut vorbereitet
Diese Unterlagen sind häufig hilfreich
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Arbeitsvertrag, Nachträge und einschlägige Tarif- oder Betriebsvereinbarungen
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Kündigung oder Abmahnung einschließlich Umschlag und dokumentiertem Zugangstag
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Aktuelle Lohnabrechnungen, Arbeitszeitaufzeichnungen und Urlaubsübersicht
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Relevanter Schriftverkehr sowie Angaben zu Betriebsrat, Schwangerschaft oder Schwerbehinderung
Welche Unterlagen tatsächlich benötigt werden, hängt vom Einzelfall ab. Originale sollten nur nach Abstimmung aus der Hand gegeben werden.
Fristen und akute Situationen
Wann Sie zeitnah handeln sollten
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Eine schriftliche Kündigung ist zugegangen
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Ein Aufhebungsvertrag soll kurzfristig unterschrieben werden
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Vergütungs- oder Urlaubsansprüche könnten wegen Ausschlussfristen verfallen
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Eine Reaktionsfrist des Arbeitgebers, Gerichts oder Betriebsrats läuft
Praktische Vorsicht
Häufige Fehler vermeiden
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Die Dreiwochenfrist nach einer Kündigung verstreichen lassen
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Aufhebungs- oder Abwicklungsverträge ungeprüft unterschreiben
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Zugangsdaten und Schriftverkehr nicht sichern
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Im Konflikt vorschnell lange oder emotionale Nachrichten versenden
Arbeitsrecht
Kündigung
Ob eine Kündigung wirksam ist, hängt unter anderem von Form, Frist, Kündigungsgrund und dem anwendbaren Kündigungsschutz ab. Eine Kündigungsschutzklage muss regelmäßig innerhalb von drei Wochen nach Zugang erhoben werden.
Arbeitsrecht
Aufhebungsvertrag
Ein Aufhebungsvertrag beendet das Arbeitsverhältnis einvernehmlich. Vor der Unterschrift sollten Abfindung, Freistellung, Zeugnis, Resturlaub und mögliche Folgen für das Arbeitslosengeld geprüft werden.
Arbeitsrecht
Abmahnung
Eine Abmahnung kann spätere arbeitsrechtliche Schritte vorbereiten. Entscheidend ist, ob der geschilderte Vorwurf zutrifft, hinreichend konkret ist und eine Reaktion sinnvoll erscheint.
Arbeitsrecht
Vergütung und Arbeitsbedingungen
Streit entsteht häufig über ausstehendes Gehalt, Überstunden, Urlaub, Versetzung oder die Auslegung des Arbeitsvertrags. Für die Bewertung kommt es auf Vertragsunterlagen, Tarifbindung, betriebliche Praxis und eine möglichst genaue Dokumentation der tatsächlichen Abläufe an.
Kurz beantwortet
Häufige Fragen
Wie lange kann ich gegen eine Kündigung vorgehen?+
Die Klagefrist beträgt regelmäßig drei Wochen ab Zugang der schriftlichen Kündigung. Ausnahmen sind eng begrenzt.
Muss ich einen Aufhebungsvertrag sofort unterschreiben?+
Nein. Eine Prüfung vor der Unterschrift ist regelmäßig sinnvoll, weil es meist kein allgemeines Widerrufsrecht gibt.
Habe ich nach einer Kündigung automatisch Anspruch auf eine Abfindung?+
Ein allgemeiner Abfindungsanspruch besteht nicht. Eine Abfindung kann sich aber aus einer Vereinbarung, einem Sozialplan, einem gerichtlichen Vergleich oder besonderen gesetzlichen Voraussetzungen ergeben.
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